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600 Jahre Genschmar - Fotomontagen

Die ältesten Einwohner der
Genschmarer Region waren
Germanen. Sie lebten hier von
Beginn der Zeitrechnung
bis ins 5. Jahrhundert.

Im 6. Jh. kamen westslawische
Bevölkerungsgruppen in dieses
Gebiet.In dieser Zeit wurde auch
der Name unseres Ortes geprägt.
Gasmer,Gentczmer --> Genschmar.

Der poln. Herzog Heinrich I.
von Schlesien, leitete im 13. Jh.
die deutsche Besiedlung des Landes
Lebus und die Gründung von Dörfern
nach deutschem Recht ein.

1287 kam Genschmar in den
Besitz des Markgrafen Otto IV.
von Brandenburg und blieb
seitdem Bestandteil der
Mark Brandenburg.

Der Bischof diktiert:"Lebus anno 1405.
Trage er die Ortschaft Genschmar ein.
Bis Mitte des 16. Jh. waren die
Genschmarer Untertanen des
Bistums Lebus. "

Die ehemals freien Genschmarer
sanken im 16./17. Jh. zu hörigen,
in ihrer persönlichen Freiheit
beschränkten Untertanen herab.


Der preußische König Friedrich II.,
der Große, ließ zwischen 1747
und 1753 das Niederoderbruch
trockenlegen.



Christian Schütze war Lehnschulze
zwischen 1810 und 1814. Der
Schulze war für die Einhaltung
der Flur- u. Feuerordnung und die
Regelung von Nachbarschaftsstreitig-
keiten zuständig.

Bis in den Anfang des 20. Jh. hatte
sich das Leben in Genschmar beträchtlich
verändert. Es gab elektr. Licht, die
Kleinbahn, erste befest. Straßen zu den
Nachbarorten. Gastwirtschaften und Aus-
flugslokale luden zum Feiern und Tanzen ein.

Nach dem 2. Weltkrieg kehrten
die Genschmarer in ihr zerstörtes
Dorf zurück und begannen mit den
Umsiedlern den Wiederaufbau. 1953
entstand die erste LPG. Seit 1957
folgten die FDJler dem Aufruf am
"Sozialistischen Jugenddorf"
Genschmar mitzubauen.

Die Einwohner von Bleyen
und Genschmar entschieden sich
für das Zusammengehen beider Gemeinden.
Am 02.01.2002 besiegelten die Bürger-
meister Ingrid Pötsch und Heinz Wilke
diese Verbindung mit einem Fahnenaus-
tausch am Oderdamm.